| Frauen 1 Schwaches Auswärtsspiel gegen Merzig |
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HSV Merzig/Hilbringen - TV03 Wörth 31:17 (18:9)
Wörth, am vergangenen Wochenende, stand das Auswärtsspiel gegen den weit entfernten HSV Merzig/Hilbringen auf dem Plan. Nachdem das Wetter schon nichts Gutes verhieß, sollte das Spiel auch nicht besser werden.
Bereits fünf Stunden vor Spielbeginn war die Abfahrt angesetzt, da man befürchtete im Schnee nicht sehr schnell voran zu kommen. Dem war jedoch nicht so und man war bereits zweieinhalb Stunden zu früh in der Halle der Gastgeber. Die Fahrt und das lange Warten taten ihren Teil dazu bei, dass die Spielerinnen sichtlich „unfrisch“ auf dem Spielfeld erschienen. Doch dies dürfte nur eines der kleineren Probleme gewesen sein. Man fand einfach keinen Weg ins Spiel. Zum einen verwirrte die weit vorgezogene Abwehrspielerin in der 5:1 Deckung der Gegner. Dies führte dazu, dass das Spiel der Wörther Mädels sehr stagnierte und kaum Spielzüge ihre Effektivität zeigten. Zum anderen warf man unzählige Fehlpässe ins Niemandsland, weil man zum Teil unkonzentriert agierte, aber auch der geharzte Spielball einem zu schaffen machte! In der Abwehr lief es auch nicht rund. Der Gegner spielte einen schnellen Handball ohne großen Schnick-Schnack. Meist genügte es ihnen durch druckvolles Durchstoßen zwei Spielerinnen zu binden und somit die nächste frei zum Wurf kommen zu lassen. Man war schlicht und einfach nicht in der Lage etwas ausrichten zu können. Mit 18:9 ging es in die Halbzeitpause. Auch in der zweiten Hälfte des Spiels fand man kein Mittel gegen die starken Merziger Frauen. Zudem wurde die Mannschaft stark dezimiert. Zuerst verletzte sich Nadine Martin nach einem ungeahndeten Foul am Rücken und konnte nicht mehr spielen. Kurz darauf musste Katrin Böringer vom Feld, nachdem sie nach einem Schlag auf den Brustkorb keine Luft mehr bekam. Und wiederum einige Minuten später verließ Anne Pfirrmann das Spielfeld nachdem sie einen Ball in die Magengegend abbekommen hatte. Kurzum es spielten die, die noch konnten! Im Angriff schaffte man es hauptsächlich auf der rechten Seite zu Torerfolgen. Hier traf Nicole Weisenburger 3 Mal und Nina Trauth gleich 7 Mal das Tor. Mit dem Schlusspfiff war man fast froh dieses Fiasko hinter sich gebracht zu haben. Mit einem unrühmlichen 31:17 verließ man die Halle, um sich auf die nun doch etwas länger dauernde Heimreise zu machen. Für Wörth: Natascha Philipp, Barbara Will; Anne Pfirrmann, Giulia Gläßgen (1), Nina Trauth (7), Amira Klöffer (2/2), Melanie Chrust (1/1), Julia Wesper, Nicole Weisenburger (3), Nadine Martin (2) und Nicole Föhrenbach (1) Für Merzig – Hilbringen: Michaela Jantke, Nina von Gilgenheimb; Ina Grgic (2), Andrea Kautenburger (1), Simone Schmitt (7), Ariane Ehl (4), Lisa Michler (2), Michelle Chwalek (8), Amelie Winters (3/1), Lisa Stoller (1) und Lara Manslik (3) Schiedsrichter: Franz-Josef Collet und Ingo Mayer (HC Überherrn/TV Kirkel) Zuschauer: 120 7 Meter: 3/1 : 5/3 zwei Minutenstrafen: 2:4 Spielverlauf: 3:2, 6:3, 13:5, 16:7, 18:9; 20:11, 24:13, 28:16, 31:17 |

